mit "Liebe"?!

Wie komme ich zurück in meine "LIEBE"?

Kennst du das vielleicht auch, du bist auf einmal in einen Streit verwickelt und denkst dir wieso eigentlich. Ich war doch gut drauf, habe mich auf meinen Tag und was er so bringen mag gefreut, aber dann kommt alles ganz anders...

 

Mir erging es am Wochenende so. Ich freute mich auf meinen Sonntag und meine Vorhaben und merkte noch huch heute bin ich sensibler als sonst. Meine Periode hatte eingesetzt und da bin ich - nicht immer - aber manches Mal noch feinfühliger und noch sensibler als ich es sonst eh schon bin. ;)

 

Auf einmal ergibt ein Wort das andere und ich stecke mitten in einem Streit den ich so gar nicht will. Gefühlsmäßig kommt er nicht von mir, es fühlt sich übergestülpt an. Ich weiß zum streit gehören immer Zwei, das ist mir klar und das meine ich auch nicht. Kennt ihr das Gefühl in einen Streit rein zu geraten und der andere merkt nicht, dass er einen nur benutzt um sein eigenes Päckchen nicht sehen zu müssen?

Ja es stimmt, ich habe mich auf den Streit eingelassen, aber nur so lange bis ich das erkannt habe. Es ging dieses mal schon echt schnell bis ich das erkannte. Ich fühle mich als Spielball und ich habe erkannt, dass ich die Macht habe aus zusteigen. Ich habe mich herausgenommen indem ich spazieren gegangen bin.

 

Ich habe all meine Tagespläne abgesagt. Danach bin ich in den Park gegangen um zu fühlen was zu fühlen ist. Ich gab kurz bescheid, dass ich alles abgesagt hatte und nun saß ich da auf der Parkbank im Schatten und starrte auf die unendlich grüne Wiese. Mir ist das Video von Ina Rudolph eingefallen das ich einige Tage zuvor gesehen hatte. Es war so laut um mich herum, genau so laut wie in meinem Kopf, Gedanken schwirrten umher und wollten ganz böse Geschichten erzählen. Ich bin ungeliebt, es wäre besser es gäbe mich nicht und all so etwas schwirrte da in mir herum. Ich versuchte diese Gedanken zwar wahrzunehmen, aber nicht an ihnen hängen zu bleiben, ich ließ sie weiterziehen. Ich ging in meine Gefühle und ich fühlte sie. Es fühlte sich an wie verletzt zu sein, traurig, unnötig, ausgenutzt, ungesehen, und ungehört, aber ich wollte ihnen keinen Namen geben ich wollte nur fühlen. Ich fühlte mich so abgeschnitten von der Erde. Spürte die Verbindung nicht mehr, weder zur Erde noch zum Leben oder zur Liebe. Also ging ich hinein ins fühlen, ich fühlte Enge, Krämpfe, Härte, Kälte, hauptsächlich im Hals und in meinem Bauch. Ich fühlte es für einige Zeit, ich ließ es zu, es durfte da sein, seinen Raum einnehmen.

 

Da viel mir auf einmal auf, dass es ganz ruhig um mich herum geworden ist und auch in meinem Kopf kehrte endlich Ruhe ein. Auf einmal fühlte ich ein kribbeln im ganzen Körper, die Energie floss wieder zurück zu mir. Ich stellte mir die Frage, wie fühle ich mich und warum? Ich schrieb das auf und wollte es schon absenden, aber irgend etwas hielt mich noch zurück, ich speicherte meine Gefühle in den Notizen meines Smartphones, vielleicht brauche ich sie später noch, dachte ich so nebenbei. 

 

Ich saß so da und schaute ins Gras, ich war wieder voll und ganz bei mir angekommen, so gesammelt und klar wollte ich mich auf den Heimweg begeben. Auf einmal bellte mich von der Seite ein Hund an, es war wie als wollte er zu mir sagen steh auf und geh nach Hause. Ich ging ein Stück meines Weges da kam eine SMS herein und der Text ließ mich in der Sekunde vor Wut hochgehen. Ich schrieb zurück ich war gerade am Weg nach Hause aber so bleibe ich doch lieber noch eine Weile alleine. Da kam schon die Frage, was denn mit mir los sei. Also habe ich dann doch die Gefühle aus den Notizen als SMS versandt. Das löste bei meinem Gegenüber viel aus, denn ich schrieb nur über mich und meine Gefühle. Das erlaubte mein gegenüber zu erkennen, dass ich die Wahrheit sprach und das es sich verrannt hatte. Es löste sich alles auf, mein Gegenüber konnte erkennen was in ihm los war und hatte die Größe dazu zu stehen. Mein Gegenüber hat großartige Arbeit geleistet und in mir kehrte die "LIEBE" wieder zurück. Ich wurde wieder ganz weich und weit und offen und spürte die Sorgen, Ängste und Nöte meines Gegenübers. Wenn wir uns öffnen macht uns das so zugänglich, zwar verletzbar aber gleichzeitig so offen und so liebenswert. Ich erzählte meinem Gegenüber davon, keine Angst haben zu müssen, die Gefühle zu fühlen nicht zu bewerten und einfach da sein zu lassen ohne große Geschichte drum herum einfach nur fühlen, da sein lassen, annehmen was ist, nichts weg haben wollen, sondern voll und ganz ja zu sagen zu dem was gerade ist. Mein gegenüber meinte, das mache ihm große Angst. Ja klar macht uns das Angst, es scheint ja so real so mächtig und außerdem macht uns alles unbekannte zuerst einmal Angst. Gehe in dein Urvertrauen gehe in das Vertauen, dass es nur Energie ist, Energie die wahrgenommen werden will und die gefühlt, gesehen und gespürt werden will, sie will ein 100%iges JA. Ja ich darf da sein ich gehöre zum Leben dazu. Erst dann und nur dann kann sich die Energie verabschieden und auflösen, also Transformieren. Mein Gegenüber fühlte, dass das was ich da sagte richtig ist und war sehr dankbar für mein da sein, mit ihm sein, zuhören und mein weitergeben an Wissen, welches ich mir angeeignet habe in den letzten Jahren. 

 

Warum erzähle ich dir davon?

 

Vielleicht kennst du die Methode der Transformation noch nicht und kannst für dich etwas daraus mitnehmen?

Vielleicht landest auch du immer wieder in solchen Situationen und weißt aber nicht wie du da herauskommst? Mir ging es ja vor noch nicht all zu langer Zeit genau so.

Vielleicht kannst du es für dich nicht so klar bekommen wie du dich dabei fühlst und merkst durch das lesen wie wichtig es ist Klarheit für sich selbst zu erlangen, denn erst dann kann ich meinem Gegenüber mitteilen worum es in mir geht.

Vielleicht erkennst du für dich, wie wichtig es ist in der Ich-Form zu sprechen und deinem Gegenüber und dir selbst keine Vorwürfe zu machen? Nur dann kann sich dein Gegenüber für dich öffnen und sicher sein, dass du es nicht angreifst sonder annimmst in seiner Not.

Vielleicht aber bist du auch derjenige der gerne Unbewusst andere zum Spielball macht und kannst so erkennen, das es gut ist sich für seine Gefühle zu öffnen und das es dir und allen um dich herum weiterhilft.

Vielleicht kennst du da alles schon und bist auch gut darin solche Situationen elegant und hilfreich für alle Seiten aufzulösen und fühlst dich bestätigt in dem wie du es machst.

 

Egal was auf dich zutrifft, ich hoffe, du hast etwas für dich mitnehmen können und wenn du magst berichte mir gerne darüber, hier bei den Kommentaren oder auch gerne als privat vertrauliche E-Mail.

 

Ich freue mich auf dich!

<3lich deine Iris

 

Siehe dazu das wertvolle Video von Ina Rudolph:

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